GIFT IM TIEGEL – Teil 2

Lange ist’s her seit dem letzten Beitrag. In den letzten Wochen ist das Schreiben leider sehr ins Hintertreffen geraten, da ein Städtewechsel ansteht und die Wohnungssuche einen Großteil meiner Zeit verschlungen hat. Doch nun ist die Suche nach einer neuen Bleibe erfolgreich beendet, und ich nehme mir eine kleine Auszeit zum Verfassen von Teil 2, ehe es dann mit dem Kistenpacken losgeht.

Also auf zu den

 NO-GO’S

Neulich sagte mir eine Kollegin im Gespräch, als ganz grobe Faustregel halte sie sich an Folgendes: wenn man schon Probleme habe, den Namen eines Inhaltsstoffs auszusprechen, könne man mit größtmöglicher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass es sich um eine chemische Substanz handle.

Hier eine Liste mit Stoffen, die man meiden sollte:

( am Ende  habe ich für Euch eine ANTI-EINKAUFSLISTE  zum Kopieren und Ausdrucken angehängt )

  • Alpha-Hydroxysäure ( auch Fruchtsäure )
    Hautpflegeprodukte mit Alpha-Hydroxysäure greifen nicht nur die Hautzellen an, sondern auch den Schutzmantel der Haut. Langfristige Hautschäden können die Folge sein.
  • Aluminium ( z.B. Aluminium Chlorohydrate )
    Potentiell krebserregend.
    Enthalten z.B. in Deodorants. In der Medizin in Mitteln, die Magensäure hemmen.
    Auf der Haut verschließt Aluminium die Poren und unterbindet so die Schweißbildung, wodurch die natürliche Entgiftung der Haut verhindert wird. Gifte verbleiben also im Körper, anstatt ausgeschieden zu werden. Überdies dringt das Aluminium über die Haut in den Blutkreislauf ein.
    Aluminium wird mit der Alzheimer-Krankheit und mit Brustkrebs in Verbindung gebracht.
  • Aniontenside ( z.B. Sodium Lauryl/Laureth Sulfate, Ammonium Lauryl/Laureth Sodium, Methyl Cocoyl Taurate, Sodium Lauroyl /Cocoyl Sarcosinate, Potassium Coco Hydrolysed Collagen, TEA Laureth/Lauryl Sulfate, Lauryl/Cocoyl Sarcosine, Disodium Oleamide/Laureth/Diocyl Sulfosuccinate )
    Potentiell krebserregend.
    In 90% der schäumenden Kosmetika enthalten.
    Können mit krebserregenden Nitrosaminen kontaminiert sein.
    Ursprünglicher Gebrauch: scharfes Reinigungsmittel, in Produkten in Autowäschereien, Garagenboden-Putzmittel und Motorentfetter.
  • Azofarbstoffe
    Potentiell krebserregend.
    Synthetisch hergestellte Farbstoffe, intensive Farbtöne, toxikologisch bedenklich.
    Können durch die Haut dringen und die Leber schädigen.
    Können Allergien auslösen, besonders bei Menschen mit einer Überempfindlichkeit gegen Aspirin ( Actylsalicylsäure ).
  • BHA ( Butylierte Hydroxyanisole )
    Allergisierendes Antioxidantmittel.
  • BHT ( Butylierte Hydroxytoluene )
    Allergisierendes Antioxidantmittel.
    Potentiell fruchtschädigend. Im Tierversuch zeigten sich Veränderungen des Immunsystems.
  • Collagen
    Das Collagen, das man in den meisten Hautpflegeprodukten findet, wird aus Tierhäuten und zermahlenen Hühnerfüßen gewonnen. Die Substanz legt sich wie ein Film über die Haut, verschließt die Poren und unterbindet somit die natürliche Hautatmung.
  • Diethanolamine ( DEA )
    ( auch: Cocamide ( Cocamid ) DEA, Lauramide ( Lauramid ) DEA.
    Potentiell krebserregend.
    Haut-und schleimhautreizend.
    Normalerweise werden DEAs zur Herstellung von Schuhcreme, Bodenpflegemittel und Flammschutzhemmer verwendet.
    Weichmacher in Körperlotionen oder als Feuchthaltemittel in Kosmetika.
    Dem DEA sehr ähnlich sind folgende, ebenfalls häufig verwendete Ethanolamine: Triethanolamine ( TEA – s.u. ) und Monoethanolamine ( MEA ).
  • Diethylphtalat
    Potentiell krebserregend.
    Trägerflüssigkeit für Kosmetika und Parfum, Verwendung auch in Shampoo.
    Steht im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen.
    Hormonähnliche Wirkung.
  • Dioxin
    Stark toxisch.
    Sammelt sich in Eiern, Muttermilch, Körperfett und dem Hautgewebe an.
    Kommt produktionsbedingt in Kosmetika vor, besonders in Shampoos. Kann auch durch die Verpackung ins Produkt wandern.
  • EDTA ( Ethylendiamintetraessigsäure, auch: Disodium EDTA, Tetrasodium EDTA, Sodium EDTA )
    Konservierungsmittel, Feuchthaltemittel, Enthärter.
    Enthalten z.B. in Seifen, Shampoos, Waschmittel, Bodylotions, Sonnenmilch.
    Es besteht der Verdacht, dass EDTA es bedenklichen Inhaltsstoffen wie Parabenen oder chemischen UV-Filtern erleichtert, die Hautbarriere zu passieren und ins Innere des Körpers zu gelangen.
    Umweltgift, da kaum abbaubar. Schleust Schwermetalle in die Nahrungskette ein.
    Da als Konserviermittel nicht erlaubt, wird meist anderer Verwendungszweck angegeben, z. B. Feuchthaltemittel oder Enthärter,  damit „ohne Konservierungsmittel“ deklariert werden kann.
  • Elastin mit hoher relativer Molekülmasse
    Gewinnung & Wirkung: siehe Collagen
  • Fluoride ( z.B. Sodium Fluoride )
    Potentiell krebserregend.
    Enthalten in konventionellen Zahncremes und Zahnpflegeprodukten.
    Fluorid ist ein biologisch nicht abbaubares Umweltgift und ein industriell erzeugtes Abfallprodukt, das von der amerikanischen Environmental Protection Agency (etwa: Amt für Umweltschutz) offiziell als Giftstoff klassifiziert worden ist.
    Laut Dr. Dean Burk vom National Cancer Institut (Nationalen Krebsinstitut) verursacht Fluorid häufiger und schneller Krebs beim Menschen als jede andere chemische Substanz.
    In Belgien sind fluoridhaltige Zahnpflegemittel im freien Verkauf inzwischen verboten.
  • Formaldehyd/ -abspalter
    Potentiell krebserregend.
    Versteckt sich hinter Bezeichnungen wie: Bronidox, Bronopol, Diazolidinyl-Harnstoff, Diazolidinyl-Urea, DMDM Hydantoin, Imidazolidinyl-Harnstoff, Imidazolidinyl-Urea, 2-Bromo-2-Nitropropane-1,3-Diol, 2,4-Imiazolidinedione, 5-Bromo-5-Nitro1,3-Dioxane.
    In Kombination mit Wasser findet Formaldehyd z.B. als Desinfektionsmittel oder Konservierungsmittel Verwendung.
    Formaldehyd ist in vielen kosmetischen Produkten und vor allem in herkömmlichen Nagelpflegesystemen enthalten.
    Schon in geringen Mengen reizt dieser Stoff Schleimhäute und kann Allergien auslösen. Zudem lässt er die Haut altern.
  • Glycerin
    Nebenprodukt der Seifenherstellung.
    In der Kunststoffherstellung genutzt, außerdem als Gefrierschutzmittel und Weichmacher.
    Glycerin zieht Feuchtigkeit aus den unteren Hautschichten an die Hautoberfläche und hält sie dort fest, so dass die Haut von innen nach außen austrocknen kann.
  • Halogenartige Verbindungen  ( oft in der INCI zu erkennen an Silben wie -bromo, -jodo, -iodo, -chloro )
    Potentiell krebserregend.
    Viele gelten als allergieauslösend.
    Als Geruchsstopper in Deos und in Fußpflegeprodukten verwendet.
  • Lanolin
    Wollwachs. Im Kosmetikbereich häufig als Salben- und Creme-Grundlage verwendet.
    Potentiell allergieauslösend.
    Kann verunreinigt sein. 1988 stieß man bei Untersuchungen von Lanolin-Proben auf an die 16 Pestizide.
  • Methylisothiazolinon
    Konservierungsmittel, das Allergien auslösen kann.
  • Moschus, synthethisch
    Siehe Parfüm.
  • Parabene ( Methyl-, Butyl-, Isobutyl-, Ethyl-, Propyl-, Isopropyl- )
    Potentiell krebserregend.
    Konservierungsmittel, die stark allergisierend wirken.
    Eine britische Studie von Februar 2004 zeigt einen starken Zusammenhang mit Brustkrebs.
    Die Deutsche Krebsgesellschaft rät davon ab, Kosmetika zu verwenden, die Parabene enthalten.
  • Paraffine ( Mineralöl, Paraffinöl, Paraffinum Liquidum, Mineralwachs, Paraffinwachs, Petrolatum, Vaseline )
    Potentiell krebserregend.
    Mineralöl bildet einen öligen Film auf der Haut, versiegelt sie und verstopft die Poren. So werden Feuchtigkeit, Toxine und Abfallstoffe eingeschlossen und die normale Hautatmung unterbunden. Verursacht dadurch Akne und andere Hautprobleme.
    Verlangsamt die Hautfunktion und Zellentwicklung, und bringt vorzeitige Hautalterung.
    In zahlreichen kosmetischen Produkten verwendet ( sogar Baby-Öl konventioneller Marken ).
    Jedes Mineralöl-Derivat kann mit krebserregenden PAH ( Polycyclic Aromatic Hydrocarbons ) kontaminiert sein und andere Rückstände enthalten ( z. B. Formaldehyd, Dioxan ).
  • Parfum/Parfüm/Fragrance
    Potentiell krebserregend.
    Erbgut verändernd.
    Meist nitro- und polyzyklonische Moschusverbindungen.
    Die Stoffe belasten die Umwelt. Sie reichern sich im Körper an und können sogar in der Muttermilch nachgewiesen werden.
    Symptome: Kopfschmerzen, Schwindel, allergische Ausschläge, Hautverfärbung, intensives Husten und Erbrechen, und Hautirritation. Klinische Beobachtungen zeigen, dass Parfums das Zentralnervensystem beeinflussen und Depressionen, Hyperaktivität und Reizbarkeit verursachen können.
    Unter den Sammelbegriff „Parfum“ können bis zu 4000 verschiedene Inhaltstoffe fallen, viele davon toxisch oder krebserregend.
  • PEGs ( Polyethylenglykol / PEG-Derivate, z.B. Copolyol, Polyglykol, Polysorbate, PPG )
    „PEG“ oder die Endung „-eth“ in Verbindung mit einer Zahl ( z.B. Ceteareth-33 ).
    Potentiell krebserregend.
    Weichmacher. Gern wegen hautglättender Eigenschaft in kosmetischen Produkten verwendet.
    Können die Haut durchlässiger machen und Schadstoffe in den Körper einschleusen. Zur Herstellung wird Ethylenoxid eingesetzt; Ethylenoxid ist ein sehr reaktiver Stoff und potentiell krebserregend.
  • Phenol
    Wird bei Farben und Lacken eingesetzt sowie in der Plastikproduktion.
    Wirkt auf der Haut stark ätzend. Schon durch Berührung wird die Chemikalie absorbiert und gelangt so ins Blut.
    In der Kosmetik verboten. Wurde dennoch im März 2014 in mehreren Nagellacken gefunden.
    Bei regelmäßigem Kontakt können Leber, Nieren, Nerven und Erbgut geschädigt werden.
  • Phenoxyethanol
    Konservierungsmittel, das allergische Reaktionen hervorrufen kann.
    Als Konservierungsmittel nicht erlaubt, daher wird meist anderer Verwendungszweck angegeben, z.B. Feuchthaltemittel oder Enthärter, damit „ohne Konservierungsmittel“ deklariert werden kann.
  • Phtalate ( z.B. Diethylphthalat )
    Stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem hormonähnlich zu wirken.
    Sind in Shampoos, Seifen, Nagellack, aber auch in Bodenbelägen und Kabeldichtungen enthalten.
  • Propylenglycol / Propylene Glycol
    Verwendung in automatischer Brems- und Hydraulikflüssigkeit sowie in industriellen Frostschutzmitteln.
    In Haut- und Haarpflegeprodukten wirkt Propylenglykol als Feuchthaltemittel, d.h. der Feuchtigkeitsgehalt von Haut oder kosmetischen Produkten bleibt aufrechterhalten, weil Propylenglykol das Entweichen von Feuchtigkeit oder Wasser verhindert. Weiterhin als Lösungsmittel für Farb- und Aromastoffe verwendet.
    Werkstoff-Sicherheitsdatenblätter warnen die Benutzer vor Hautkontakt mit Propylenglykol, da es die Haut stark reizt (Kotaktdermatitis) und zu Leberanomalien und Nierenschäden führen kann.
  • Silikone ( viele verschiedene Namen in der INCI-Liste: z.B. Cyclomethicone, Dimethicone, Amodimethicone – oftmals Endung -cone )
    Wie Paraffin/Mineralöl besitzen auch Silikone keine pflegenden Eigenschaften.
    Werden gern als Weichmacher eingesetzt.
    Legen sich wie ein Film auf die Haut und unterbinden damit die natürliche Hautatmung.
    Einige Silikone sind als leberschädigend eingestuft.
    Erhebliche Belastung der Umwelt durch silikonhaltige Kosmetika.
  • Sodium Lauryl Sulfat ( SLS, Natriumlaurylsulfat ) ( siehe auch Aniontenside )
    Besonders belastet sind Babyshampoos und Babybäder.
    Auch verwendet in konventionellen Seifen, Rasierschaum, Shampoos, Badezusätzen, Zahncremes und Reinigungsmitteln.
    Es lagert sich in Augen, Gehirn, Herz und Leber an, was zu Langzeitschäden führen kann.
    Allgemein kann Sodium Lauryl Sulfat Heilungsprozesse verzögern, bei Erwachsenen grauen Star verursachen und bei Kindern dazu führen, daß sich die Augen nicht richtig entwickeln.
  • Sodium Laureth Sulfat ( SLES, Natriumlaurylethersulfat ) ( siehe Aniontenside )
    Potentiell krebserregend.
    Als Schaumbildner in nahezu allen Reinigungsprodukten (z.B. Shampoos, Zahnpasta, Duschgels, Badezusätze, Cremes) eingesetzt.
    Sodium Laureth Sulfat ist die alkoholische (ethoxylierte) Form des Sodium Lauryl Sulfats. Wirkt noch stärker austrocknend.
    Während des Ethoxylierungs-Prozesses entsteht die äußerst schädliche Verbindung 1,4-Dioxan. 1,4-Dioxan war einer der Hauptbestandteile des chemischen Entlaubungsmittels „Agent Orange“, welches während des Vietnamkrieges eingesetzt worden war. 1,4-Dioxan ist eine Substanz, die den Hormonhaushalt stört; zudem steht sie in dem Verdacht, Hauptauslöser zahlreicher Krebserkrankungen zu sein. Ebenso ist diese Substanz dem Hormon Östrogen sehr ähnlich und man vermutet, daß es die Wahrscheinlichkeit für Brustkrebs und Endometriumkarzinom, stressbedingte Erkrankungen und für eine reduzierte Spermienproduktion erhöht.
    Beispiele: Die Nitrosamine von einer Haarwäsche mit konventionellem Shampoo sind giftiger, als würden wir ein Pfund gepökelten und geräucherten fetten Speck essen.
    Die meisten Menschen benutzen jeden Tag diverse Produkte mit diesen Inhaltsstoffen – ohne zu wissen, was für einen Giftcocktail sie sich bereits morgens während ihres täglichen Reinigungsprozesses auf die Haut und somit ins Organsystem schleusen.
  • Talc ( Talk )
    Potentiell krebserregend.
    Z.B. in Gesichtspuder, Babypuder, Makeup, Antitranspirant.
    Ein weicher, gräulich grüner Mineralstoff. Das Einatmen von Talk kann schädlich sein, da diese Substanz als schwerer Krebserreger bekannt ist. Talk gilt weitgehend als Hauptauslöser für Eierstockkrebs. Langfristig kann Talkum wie Asbest wirken, da ihre Moleküle ähnlich sind.
  • Tierfett ( Talg )
    Festes Fett, das aus Schlachthausabfällen gewonnen und z.B. zur Seifenherstellung genutzt wird.
    Verstopft die Hautporen, verhindert die Hautatmung und Ausscheidung von Giftstoffen.
  • Triclosan
    Konservierungsmittel, das toxisch auf Leber und Nerven wirkt. Bei Licht und Hitze können Spuren von Dioxinen entstehen.
    Als Konservierungsmittel nicht erlaubt, daher wird meist anderer Verwendungszweck angegeben.
  • Triethanolamine ( TEA )
    Potentiell krebserregend.
    Ph-Wert sehr sauer. TEA ist allergieauslösend, kann Augenprobleme verursachen, Haut und Haar austrocknen und wirkt langfristig toxisch.
  • UV-Filter, chemisch ( z.B.: 4-MBC ( 4-Methylbenzylidencampher ), OMC ( Octyl-methoxycinnamat ), Bp-3 ( Benzophenon-3 ) Oxybenzon )
    Potentiell krebserregend.
    Starke Allergieauslöser.
    Stehen im Verdacht, östrogenartig zu wirken.
    UV-Filter sind inzwischen in menschlicher Muttermilch und im Körper von Fischen nachweisbar.
    In Testreihen wuchsen Brustkrebszellen, auf die fünf verschiedene UV-Filter aufgebracht wurden (Untersuchungen des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Zürich).

Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit der Liste!

Fazit:
Es erschreckt mich immer wieder, wie viele schädliche Stoffe uns von der Industrie in harmlos daherkommenden und auch noch mit positiven Eigenschaften belegten Kosmetika untergejubelt werden.
Ich hoffe, mit dieser Liste einen Beitrag zu leisten zum Nachdenken/Umdenken, wofür man so sein Geld ausgibt und was man an seinen Körper heranlassen möchte. Denn die Produkte bleiben ja nun einmal nicht außen auf der Haut!  Es gibt hierzu dieses wunderbare Beispiel: man binde sich eine Knoblauchzehe ( oder mehrere ) unter den Fuß. Nach ein paar Stunden kann man sich über einen Knoblauchgeschmack auf der Zunge freuen …

Empfehlung:
Produkte, die krebserregende oder -verdächtige Bestandteile enthalten, sollte man wegwerfen.
Bei allergisierenden Stoffen können die Produkte aufgebraucht werden, jedoch besteht das Risiko, dass die Toleranzschwelle für solche Substanzen überschritten wird.
(Quelle: Öko-Test‘ (Nr. 06/01) bezüglich Shampoos)

 

DIE ANTI-EINKAUFSLISTE 

Hier noch einmal die zu vermeidenden Stoffe gelistet, für einen schnellen Kontrollblick beim Einkaufen.

Die potentiell krebserregenden Stoffe habe ich dunkelrot unterlegt.

  • Alpha-Hydroxysäure ( auch Fruchtsäure )
  • Aluminium
  • Aniontenside ( z.BSodium Lauryl/Laureth Sulfate; Ammonium Lauryl/Laureth Sodium, Methyl Cocoyl Taurate; Sodium Lauroyl /Cocoyl Sarcosinate; Potassium Coco Hydrolysed Collagen; TEA Laureth/Lauryl Sulfate; Lauryl/Cocoyl Sarcosine; Disodium Oleamide/Laureth/Diocyl Sulfosuccinate )
  • Azofarbstoffe
  • BHA ( Butylierte Hydroxyanisole )
  • BHT ( Butylierte Hydroxytoluene )
  • Collagen
  • Diethanolamine ( DEA; auch: Cocamide ( Cocamid ) DEA, Lauramide ( Lauramid ) DEA )
  • Diethylphtalat
  • Dioxin
  • EDTA ( Ethylendiamintetraessigsäure; auch: Disodium EDTA, Tetrasodium EDTA, Sodium EDTA )
  • Elastin mit hoher relativer Molekülmasse
  • Fluoride ( Sodium Fluoride )
  • Formaldehyd/ -abspalter ( Bronidox, Bronopol, Diazolidinyl-Harnstoff, Diazolidinyl-Urea, DMDM Hydantoin, Imidazolidinyl-Harnstoff, Imidazolidinyl-Urea, 2-Bromo-2-Nitropropane-1,3-Diol, 2,4-Imiazolidinedione, 5-Bromo-5-Nitro1,3-Dioxane )
  • Glycerin
  • Halogenartige Verbindungen ( -bromo, -jodo, -iodo, -chloro )
  • Lanolin
  • Methylisothiazolinon
  • Moschus, synthethisch
  • Parabene ( Methyl-, Butyl-, Ethyl-, Propyl-, Isopropyl- )
  • Paraffine ( Mineralöl, Paraffinöl, Paraffinum Liquidum, Mineralwachs, Paraffinwachs, Petrolatum, Vaseline )
  • Parfum/Parfüm/Fragrance
  • PEGs ( Polyethylenglykol / PEG-Derivate)(z.B. Copolyol, Polyglykol, Polysorbate, PPG ) „PEG“ oder „-eth“ + Zahl  ( z.B. Ceteareth-33 )
  • Phenol
  • Phenoxyethanol
  • Phtalate ( z.B. Diethylphthalat )
  • Propylenglycol / Propylene Glycol
  • Silikone
  • Sodium Lauryl Sulfat ( Natriumlaurylsulfat )
  • Sodium Laureth Sulfat ( Natriumlaurylethersulfat )
  • Talc ( Talk )
  • Tierfett ( Talg )
  • Triclosan
  • Triethanolamine ( TEA )
  • UV-Filter, chemisch ( z.B. 4-MBC ( 4-Methylbenzylidencampher ), OMC ( Octyl-Methoxycinnamat ), Bp-3  ( Benzophenon-3 ), Oxybenzon )

… Und nun viel Spaß beim bewussten Shoppen 😉

 

Habt Ihr weitere Stoffe, die diese Liste ergänzen?
Oder Anmerkungen zu einzelnen Stoffen?
Ich freue mich über Feedbacks und Austausch!

 

Links/Quellen/Weiterlesen:

Wer noch mehr wissen will oder einen ganz bestimmten INCI-Namen sucht, findet einen umfangreichen, deutschsprachigen Überblick über nahezu 8000 Stoffe unter:

 

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2 Gedanken zu „GIFT IM TIEGEL – Teil 2

  1. Bzgl dem Aluminium hab ich vor einem Jahr meine Ärztin man angesprochen und die meinte davon wisse sie nicht und sie käme gerade von einer Brustkrebstagung wieder. Hab danach noch mehrere Ärzte gefragt und sie meinten alle das wäre mal wieder nur Panikmache. Unter den Ärzten wäre das kein Gespräch.

    Als ich mich vor einem Jahr intensiv mit den Inhaltsstoffen beschäftigt habe, habe ich kein einziges Produkt gefunden indem nichts giftiges drin ist. Egal welcher Preisklasse oder Biokosmetik.
    Würde mich mal interessieren welche Produkte wirklich komplett giftfrei sind.

    • Hallo Mariposa,

      Danke für Deine Nachricht.
      Ich hatte vor zwei Jahren ein ähnliches Gespräch mit einer Ärztin, die mich ebenfalls davon überzeugen wollte, Aluminium sei unbedenklich und das Ganze an den Haaren herbeigezogen.
      Inzwischen sehen viele Ärzte und auch die renommierte Berichterstattung die Lage anders (s.u.)

      Ich gebe dir recht, dass es tatsächlich eine enorme Herausforderung darstellt, giftfreie Kosmetika zu finden – und vielleicht ist komplett giftfrei tatsächlich (noch) illusorisch. Aber dass die Inhaltsstoffe von Biokosmetik zumeist (muss man natürlich immer im Einzelfall überprüfen) um einiges positiver in der Bewertung ausfallen als die der gängigen konventionellen Produkten gleichwelcher Preisklasse, ist Dir bei Deiner Nachforschung doch sicherlich auch aufgefallen, oder? Ich versuche bei Neukaufen zumindest Stoffe auszuschließen, die potentiell krebserregend sind.

      Überhaupt ist es aber meiner Meinung nach ziemlich erschreckend, dass man kosmetische Produkte, egal ob pflegend oder dekorativ, somit eigentlich als „Gefahrenstoffe“ deklarieren müsste. Wir gehen jedoch mit ihnen selbstverständlicher um als mit z.B. Genussmitteln wie Alkohol, Tabak, Süßigkeiten – da weiß man immerhin, dass man sich nicht nur Gutes tut, auch wenn man sie trotzdem „genießt“. Vielleicht müssen wir einfach eine neue Haltung zum Thema „Kosmetika“ annehmen?

      Anbei zwei aktuelle Links zum Thema „Aluminium“ – ich glaube nicht, dass das nur Panikmache ist:

      Einen schönen Abend noch!

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